Stand: 17.08.2017

Aktuelles

August

Eine gute Idee, was man mit einem Fahrrad so machen kann. Der Stehtisch steht direkt am Rheinradweg in Leverkusen-Hitdorf.

 

Radmarathon am 09.08.

Nach der Definition des BDR werden Radtouren für Hobbyfahrer mit einer Länge von mindestens 200 km als Radmarathon bezeichnet. 

Mein letzter "Marathon" liegt 3 Jahre zurück und so dachte ich, dass es mal wieder Zeit ist, diese Distanz in Angriff zu nehmen. Um 5:30 Uhr bin ich aufgestanden, habe mit dem Rad Brötchen geholt und schon hatte ich die ersten 3 km. Um 6:45 Uhr bin ich dann bei knapp unter 16° und leichtem Südwestwind gestartet, es ging rechtsrheinisch nach Süden. Nach 53 km gab es in Bonn gegenüber des Posttowers um 09:30 Uhr die erste Pause. Weiter ging es über Niederdollendorf, Königswinter, Bad Honnef nach Linz, wo es um kurz vor 11 Uhr nach 77 km ein leckeres Eis direkt am Rheinufer gab. Von dort radelte ich noch einmal 10 km bis Rheinbrohl, wo ich mit der Fähre den Rhein nach Bad Breisig überquerte. Nun ging es ab 12:00 Uhr mit leichtem Rückenwind und bei 23 - 26 Grad wieder Richtung Norden. Gegen 13:20 Uhr machte ich mal wieder eine Pause und aß meine Mettwurst mit Kümmel aus Thüringen und ein Brötchen, etwas später gab es in Bonn noch eine Tasse Kaffee. Da ich ja nach 87 km gewendet hatte musste ich an Leverkusen vorbei weiter bis Köln Worringen und dann noch mit einigen Umwegen nach Hause radeln. 

Gegen 18:30 Uhr war ich laut Tacho nach 200,32 km wieder daheim, laut GPS waren es 199,4 km (aber ich hatte ja noch die 3 km vom Brötchen holen), ich war insgesamt 11:41 Std. unterwegs, reine Fahrzeit 10:13 Std, Durchschnittsgeschwindigkeit 19,59 km/h, Sichtungen besonderer Räder: 2 Trike, 1 Liegerad, 2 Tandem, 1 Pino. Hintern war leicht taub, oberhalb der Knie hatte ich das Gefühl von Muskelkater, aber heute, am Tag danach, ist alles wieder ok.

Track:    Marathon 

Der 1974 nicht am historischen Ort und nicht originalgetreu nachgebaute Limeswachturm in Rheinbrohl. Er ist in unmittelbarer Nähe der Rheinfähre.

 

 

Juli

Am 01.07. war ich wieder daheim und bin erst mal 3 Tage kein Rad gefahren. Insgesamt wurden aber doch 1355 km geradelt, davon 430 km mit dem Pino. Zweimal waren wir mit dem Tandem in Neuss Eis essen, also 75 km am Tag. Ende des Monats bin ich noch die Runde Odenthal, Bechen, Wipperfürth, Opladen geradelt. Dabei zeigte sich der Trainingserfolg der Tour: ich bin nach Bechen hoch nicht unter 10 km/h gekommen, früher waren es teilweise nur 7 km/h. Mein Ziel für 2017 sind 15.000 km, am 31.07. habe ich 9.850 km erreicht. 

Unsere Tandemfreunde Ingrid und Walter haben ein zweites Pino. Sie können jetzt wählen, ob sie mit oder ohne Motorunterstützung radeln möchten. Vielleicht kommen wir ja in ein paar Jahren auch dahin. In diesem Monat sind wir auch mal wieder zu Möbel Hausmann zum Frühstücksbufett geradelt. Ich habe auch wieder 5 der 10 kg, die ich auf der Tour abgenommen hatte, drauf.

Traurig macht mich der Tod von Heinz Boden mit 71 Jahren. Er hat die Ortsgruppe des ADFC Leverkusen über Jahrzehnte hervorragend geführt, wir kannten uns seit 1994.

 

Mai und Juni

Diese beiden Monate waren von der Ostseetour Leverkusen - Oulu und Stockholm - Kopenhagen geprägt. Zur Tour gibt es ja eigene Seiten. Insgesamt habe ich in den beiden Monaten 4445 km mit dem FR zurück gelegt.

 

April

Am 02.04. haben Andrea und ich eine Pino-Tour nach Köln-Ehrenfeld gemacht. Dort gab es am Wochenende das street food festival. Wir sind mit drei Asiatischen Gerichten a 6 Euro sehr zufrieden gewesen und waren satt. Mit 39 km haben wir aber wohl nicht ganz die Kalorien abgebaut, die wir vorher zu uns genommen haben.

 

März

1218 km, davon 206 km mit dem Pino. Am 16. März gab es den ersten Tag des Jahres mit 100 km, auch davon waqren 37 km Pino. Am 28. gab es dann noch eine Tour zu XXL Feld, St. Augustin, das waren noch einmal 94 km. Ansonsten habe ich auch an 12 Tagen mein Praktikum am Fahrradmarkt Leverkusen fortgesetzt. Ich habe wirklich wichtige Infos erhalten. Dass man für eine 10fach Kette am Life Lontano andere Kettenschlösser benötigt wir für die 8fach am Pino war mir vorher nicht bewusst.

 

Februar

Das Wetter war so gut, dass wir viele Touren machen konnten. So sind 220 km Pino und 600 km Solorad zusammen gekommen. Leider hat mich in der letzten Woche eine Erkältung erwischt, so dass nur noch 50 km zusammen kamen, sonst wäre es ein Rekordmonat geworden. Jetzt stehen 821 km aus 2011 für Februar hoch.

 

Gesehen am Samstag Morgen gegen 07:30 Uhr auf dem Weg zum Brötchen holen

 

 

5. Feb. Einfahrt Mülheimer Hafen mit Dom im Hintergrund

 

 

Januar 2017

Ja, ich bin im Ruhestand und das soll mein Fahrradjahr werden. Meine ersten Lehrstunden im Fahrradmarkt Leverkusen habe ich schon absolviert, ich möchte mein Rad ja unterwegs vernünftig reparieren können. Das Visum für Russland ist beantragt, am 25.04. soll es losgehen. 

Mit dem Pino hatten wir im Januar 231 km. Damit haben wir einen neuen Rekord für den ersten Monat im Jahr aufgestellt, der alte war von 2009 mit 203 km.

 

Das Jahr 2016

Im vergangenen Jahr waren es mit 10.693 km rund 400 km weniger als im Vorjahr (Übersicht auf der Seite "Tagestouren"), was nicht zuletzt auch dem Wetter zu "verdanken" war. Die ersten beiden Monate waren schon ziemlich nass, es kamen nur rund 400 km im Monat dabei rum. Im April waren es in den ersten 3 Wochen 900 km, in der letzten Woche waren es keine 100 km. Dazu kamen drei Mal eine Woche Urlaub ohne radeln, in Dresden haben wir uns zumindest mit einer Rikscha fahren lassen. 

Wirklich gut lief es dafür mit dem Pino. Wir haben unsere Kilometerleistung aus dem Vorjahr mehr als verdoppelt und kamen auf 3.053 km. Mehr Kilometer mit dem Tandem hatte wir zuletzt 2010. Wir haben keine besonders langen Tagestouren gemacht, die längste war im Juli 75 km nach Neuss, aber dafür sind wir oft geradelt. Schön waren hierbei auch die Ausflüge mit unseren Pinofreunden Ingrid und Walter, insbesondere wenn es zu Möbel Hausmann in Porz-Gremberghoven ging.  Dort gibt es ein verdammt gutes Frühstücksbuffet. Einmal habe ich so viel gegessen, dass mir auf der 19 km langen Rückfahrt richtig schlecht wurde. Aber auch eine schöne Tour von 61 km zum Otto-Maigler-See war dabei. Das Wetter war herrlich warm, aber das Wasser im See richtig kalt. Aber wir sind immerhin eine Runde geschwommen.

Saisonhöhepunkt war natürlich das Forumstreffen im Mai in Travemünde mit anschließender Tour durch Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Immerhin kamen so in 11 Tagen 1063 km zusammen. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es unter Radreisen. 

Negativ war der Radunfall von Andrea, die auf dem Heimweg von der Arbeit durch eine Pkw-Fahrerin die Vorfahrt genommen bekam, wodurch sie ohne "Fremdberührung" stürzte und mehrere Hämatome davon trug. 

Positiv war auch eine Tagestour mit Solorädern von 64 km. Ich glaube, Andrea ist seit 1978 nicht mehr so weit alleine geradelt. Wir sind die "Balkantrasse" bis Remscheid Lennep hoch gefahren und anschließend wieder runter. In Hilgen haben wir die Bahntrasse dann verlassen und sind die B 51 Richtung Leverkusen geradelt. Dabei haben wir beide unsere Geschwindigkeitsrekorde gebrochen, Andrea kam auf 57 km/h und ich habe erstmals eine 6 vorne gesehen, 60.91 km/h. Das war der richtige Anlauf für die leckeren Schnitzel in der Gaststätte Kaup in Fettehenne (Ortsbezeichnung in Leverkusen).

 

 

Parken von Fahrrädern auf markierten Parkflächen

Bei einer unserer letzten Touren hatten wir das Problem, dass ein Tandem mit Hänger und ein weiteres Tandem eine markierte Parkfläche belegt hatten. Der ankommende Pkw-Fahrer beschimpfte daraufhin die Radfahrer, dass man mit Fahrrädern keinen Parkplatz belegen dürfte. Er irrte. Fahrräder dürfen sowohl am Straßenrand (nachts dann mit ausreichender Beleuchtung) als auch auf Parklächen abgestellt werden. Der einzige Umstand, der zu einer Ordnungswidrigkeit führen könnte ist das nicht platzsparende Parken. Wenn aber mehrere Fahrräder auf einer Parkfläche stehen dürfte das auch kein Problem darstellen.

 

 

Für Radfahrer die im Dunkeln ohne Beleuchtung unterwegs sind:

es gibt jetzt reflektierende Organspendeausweise

die gut sichtbar am Rad angebracht werden können.

 

 

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