Stand: 31.10.2019

Aktuelles

 

2019

Oktober

Andrea ist im Oktober 341 km geradelt und hat damit 3393 km in den ersten 10 Monaten des Jahres.

Ich bin 1036 km im Monat und 10156 km 2019 geradelt.

Gestern hatte ich Pech, als wir aus einem Geschäft kamen war mein Vorderrad platt. Andrea ist die 3 km heim geradelt, ich wollte vor Ort einen neuen Schlauch einziehen. Mit dem "Bordwerkzeug" und bei 5,7° habe ich es nicht geschafft den Reifen, 70-584, von der Felge zu bekommen, er ist sehr stramm aufgezogen. Ich habe mich dann doch mit dem Pkw abholen lassen. Nachdem ich daheim Felgenband und Schlauch rausgezogen habe bekam ich den Reifen mit 3 Reifenhebern ab. Das Aufziehen ging dafür ziemlich leicht.

 

23.10.   Ofterschwang

Wenn der Himmel morgens gegen 08:34 Uhr vom Balkon schon so aussieht wird schnell geplant, was wir am Tag unternehmen. Wir haben uns für das Ofterschwanger Horn entschieden, zumal wir noch Gutscheine von der AÜW für den Weltcup-Express hatten. Gegen 09:44 Uhr waren wir dann auch 40 km weiter südlich und fuhren mit dem Sessellift hoch.

Oben wanderten wir dann einmal um den Gipfel herum, ca. 40 Minuten, anschließend gingen wir abwärts zur Hochbichl-Hütte, auch Sofa-Alm genannt. Der Name ist Programm wie ihr auf dem Bild sehen könnt.

Um 11:30 Uhr erwischten wir noch einen schönen Platz in der Sonne und genossen das Radler. Später war es so warm, dass wir einen Sonnenschirm öffnen mussten.  Erwin, den Hüttenwirt, kennen wir schon einige Jahre und wissen, was er alles Gutes hat. Nach dem Essen gab es heißen Amaretto mit Sahne zum Nachtisch.

Kurz vor 14:00 Uhr machten wir uns dann zu Fuß auf zur Talstation. Im März sah das im Schnee nicht so aus. Deshalb sind wir jetzt auch vom rechten Weg abgekommen und teilweise durch die Wildnis gewandert, einfach ist anders. Aber es war ein super Tag um den Ruhestand zu genießen. Auf dem Rückweg haben wir noch leckeren Bergkäse eingekauft, gegen 17:00 Uhr waren wir wieder daheim. Immerhin sind wir 6,3 km gewandert.

 

 

Tour des ADFC Kempten am 19. Oktober        

Der Weg

Für Samstag hatte der ADFC Kempten zur letzten Tagestour 2019 unter Leitung  von Josef Böck, stellvertr. Vorsitzender, eingeladen. Treffpunkt war um 10:00 Uhr an der Ignaz Kiechle Straße, Parkplatz GAP. Nur 3 Radlerinnen und 3 Radler waren erschienen, aber es ist halt nicht jedermanns Sache mit Regenbeginn auf Tour zu gehen. Die wenigen Tropfen am Anfang störten auch noch nicht weiter aber nach rund 10 km habe ich mir die Regenhose angezogen. Nach ziemlich genau 20 km hatten wir unser Teilziel, die Schlossmühle Liebenthann, errreicht. Hiermit hatte Josef ein wirklich lohnendes Objekt ausgesucht. Wir aßen lecker zu Mittag, bekamen eine Vorführung in der mit Wasser getriebenen Sägemühle, tranken anschließend Kaffee und konnten nach 3:40 Stunden bei Sonnenschein, zumindest kam ein Strahl durch, unsere Tour fortsetzen. Die Zeit in der Mühle war sehr lehrreich, unterhaltsam und kurzweilig. Erst beim Auslesen des Tracks habe ich gesehen, wie lange wir dort waren.

Ronsberg war im Günztal der nördlichste Punkt, dann ging es wieder Richtung Süd zum Aussichtspunkt in Eschers, 901 mNN. Hier gibt es eine sehr schöne farbige Tafel mit den Bergen die man sehen kann und das sind bei klarer Sicht sehr viele. Über Untrasried, Haldenwang und Leubas ging es wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo wir rund 50 km auf dem Tacho hatten. Diese sehr gut organisierte und geleitete Tour war eine wirkliche Bereicherung im Radelprogramm und hätte trotz des Wetters mehr Teilnehmer verdient. Danke an Josef und Petra und auch an die netten Mitradler für den schönen Tag.

Ankunft Mühle, trotz Regen konnten wir lachen

 

Bild anklicken und das Rad setzt sich in Bewegung

 

auch die Säge bewegt sich bei "klick"

 

das hintere Zahnrad wiegt 2 Tonnen

 

von hinten sieht man erst die wirkliche Größe des Schaufelrades und es hat 5 Tonnen

 

Ursula und Josef

 

Eva und Hans und Petra sichert nach hinten ab

 

 

15.10.

87 km Fahrrad,   der Track

Um 09:00 Uhr bei 13° gestartet, mittags zeigte das Termometer im Tacho 23°, ein herrlicher Tag zum Radeln und eine sehr schöne Strecke. Es gab so viel zu sehen, ich habe mal wieder 48 Bilder aufgenommen, 7 Hubschrauber im Formationsflug, kleiner und großer Alpsee, farbiges Laub am Berghang, die Burgruine Sulzberg (bin ich heute hoh geradelt).

 

 

14.10.

Das schöne Wetter muss weiter genutzt werden. Heute waren wir auf dem Hündlekopf, 1112 m hoch. Es war ein super Ausblick, gewandert sind wir 5,2 km.

Blick nach Osten: der große Alpsee ist 9 km entfernt

 

13.10.

Radeln bei über 20°

 

 

12.10.

Großer Alpsee bei Immenstadt

 

an der Talstation Hündlebahn bei Oberstaufen

 

11.10.

Füssen und Hopfen am See

 

Am 3. Okt. sind wir gut 14 km von Leubas nach Altusried geradelt. Dort gibt es einen alternativen Krämermarkt, der mit rund 160 Händlern der größte ist, den wir bisher im Allgäu besucht haben. Ich wurde auch noch angesprochen, ob ich für ein kurzes Interview Zeit hätte und so stand einen Tag später schon wieder unser Name in der Allgäuer Zeitung.

Der Weg

Diese Kirche in Reicholzried ist durch ihre exponierte Lage fast überall sichtbar, teilweise über 10 km entfernt

 

Auf dem Rückweg überqueren wir rund 4 km vor unserer Wohnung die Iller, die je nach Wetter fast täglich eine andere Farbe hat. An dieser Stelle mündet die Leubas, die mit der Dhünn in Leverkusen vergleichbar ist, in die Iller und man sieht deutlich die unterschiedlichen Gewässer.

 

Direkt am 01. ging es mit einer Tour von 71,5 km los. Da ich mit dem KTM unterwegs war habe ich mir natürlich eine flache Strecke ausgesucht, Richtung Memmingen. Zurück war der Gegenwind aber teilweise so heftig, dass ich nur mit 12 km/h radeln konnte.

eine kleine Vidoshow      Track

 

September

Andrea ist im September nach ihrer Fuß-OP nur 60 km geradelt. Ich hatte 1249 km und damit zusammen 9123 km in diesem Jahr.

 

Eigentlich wollte ich die schönen Blumen fotografieren. Dann kam Wind und das Rad setzte sich in der leicht schrägen Zufahrt in Bewegung. Es fiel nach rechts, aber der Lenker drehte sich so, dass der Spiegel auf dem Pflaster landete und abbrach. Auf der Weiterfahrt nach Sankt Mang zu Fahrrad Holzer habe ich bestimmt zehn Mal in den nicht mehr vorhandenen Rückspiegel geschaut.

 

 

unterwegs in Durach gesichtet

 

heute in der Allgäuer Zeitung, die Siegerehrung war vorgestern

 

Gestern, 17.09., sind Karl (Charly) und Armin in Aichstetten, rund 30 km nördlich von Kempten, gestartet um nach Rom zu radeln. Ich habe sie 30 km in Richtung Füssen begleitet. Wenn ich es früher gewusst hätte und nicht Andreas Fuß-OP gewesen wäre .........  Charly habe ich 1995 auf meiner ersten mehrtägigen Radtour im Altmühltal getroffen und wir sind drei Tage zusammen geradelt. Das nächste Mal haben wir uns 2013 bei meiner Alpenüberquerung gesehen und nun wohnen wir ziemlich nah beieinander. Ich hoffe, wir radeln noch einige Male zusammen.

Kurz vor Pfronten haben wir uns getrennt. Ich bin weiter nach Wertach, von dort Richtung Grünten und dann wieder nach Norden bis Leubas. Insgesamt hatte ich 90 km geradelt.

Track Leubas - Krugzell - Wertach - Leubas

 

links Charly, rechts Armin

 

 

 

 

Wieder sind 2 ereignisreiche Wochen rum und 570 km sind in den ersten 15 Tagen des Septembers geradelt.

Am 07.09. war ich bei der Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee zur größten Fahrradmesse. Es sind rund 82 km mit dem Pkw. Natürlich gab es viel zu sehen, aber nach knapp 6 Stunden war ich platt.

wenn der Schnee zu hoch wird könnte ich mir ja dieses Bike kaufen

 

direkt neben dem Messegelände ist der Flugplatz

 

am 10.09. um 06:47 Uhr auf dem Weg zum Bäcker

und unten dann um 07:02 Uhr

 

Am 11. Viehscheid in Bad Hindelang

die 1. Kuh um 08:18 Uhr

Die Tiere kamen dann ab halb Neun stündlich in Gruppen, insgesamt fünf Mal. Es war wirklich sehr interessant. Zuerst sieht man die Dampfwolke der warmen Körper, dann hört man die Schellen und dann erst sieht man die Herde. Dazu gibt des einen Markt mit Einkaufs- und Essmöglichkeiten, Livemusik und viel zu sehen.

 

Für Video Bild anklicken

 

 

 

 

August

Im August ist Andrea 484 km geradelt und hat damit in diesem Jahr 2992 km, bei mir sind es 1700 km und für's Jahr 7874 km.

  

Zu meiner Tour nach Leverkusen ist mir noch was wichtiges eingefallen: meine 48 Gläser Gelee waren fertig. Eine Kleingärtnerin aus der "Heidehöhe" kocht mir in den letzten Jahren immer aus Johannisbeeren, Brombeeren usw. Gelee. Als Süßfrühstücker benötige ich pro Woche ein Glas.

 

Der 2. Versuch nach Leverkusen zu radeln

Nachdem ich Ende Juni schon einmal gestartet und wegen Hitze in Ulm umgekehrt bin, versuche ich es seit dem 14. noch einmal mit Muskelkraft nach Leverkusen zu kommen. Um kurz vor 8:00 Uhr ging es bei 11 Grad los. Die ersten 89 km sind geschafft, ich bin im B&B Hotel in Ulm, 49 Euro. Der schwierige Tag kommt aber morgen, es geht wieder aufwärts über die Schwäbische Alb. Auf dem Profilbild sieht man es deutlich.

Start

Nebel und Wolken waren in der ersten Stunde tief unten

Iller, braune Brühe durch den Regen der letzten Tage

ein Schwan hatte sich in Dornengestrüpp verfangen, wir haben ihn freigeschnitten

2 km vor der Illermündung in die Donau sieht man das Ulmer Münster

Track vom 14.08.  die letzten 11 km vor der Mündung ist der Illerradweg nur schlecht

 

Der zweite Tag ist wie erwartet verlaufen: bergig und dazu Regen. Für 69,11 km habe ich 7:52 Stunden benötigt, wovon ich 5:21 geradelt bin. Die ersten 10 km in einer Stunde ist wirklich schwach, zumal 1,5 km in Ulm erst mal flach waren. Ich habe auch mal 200 m geschoben, sonst wäre ich umgefallen. Aber nun bin ich zwischen Göppingen und Plochingen und damit über'n Berg. Das Hotel ist für 75 Euro nicht wirklich berauschend, aber das Personal ist freundlich. Die Pizza mit Spinat und Krabben 400 m weiter war auch klasse.

Beim Kaffee hatte ich noch einen Radler getroffen, der gestern in Oberstdorf gestartet war und 140 km bis Ulm geradelt war und auch über den heutigen Anstieg klagte. Man tauscht sich halt unterwegs aus.

 

ich habe nicht Modell gestanden

eine halbe Stunde unter einem Vordach gesessen

das heutige Thema

Track vom 15.08.  Ulm - Geislingen - Uhingen,

 

Der 3. Tag verlief super, nach 17 km war ich am Neckar, der Radweg dort ist klasse, eben und asphaltiert, das Wetter war trocken und nicht zu heiß, was will man mehr. Nach 93,5 km bin ich nun in Kirchheim am Neckar im Gästehaus Journal, rund 18 km vor Heilbronn. Für 50 Euro eine gut Adresse für Radler. Früher bin ich meist über 100 km am Tag geradelt, man wird alt und ich habe micht wohl zu sehr an das Pdelec gewöhnt. Ohne Motor fallen mir die weiten Strecken schwerer.

in Plochingen gibt es ein Hundertwasserhaus

 

eine lange Brücke für Radfahrer über Eisenbahn, Autobahn und Neckar

 

gegen 13:00 Uhr sprang ein Reh in ca 200 m Entfernung vorbei

 

schöne Landschaften

 

Pause gegen 14:00 Uhr

Track 16.08.   Uhingen - Kirchheim a.N.

 

Heute ist der 4. Tage und ich bin in Heidelberg, 116 km weiter als um 7:20 Uhr. Der Neckarradweg ist immer noch klasse, nur das Wetter hat nicht mitgespielt. Ab 09:30 Uhr, nach 32 km, habe ich eine Stunde die Regenklamotten angezogen. Einmal ging es über einen Berg. Wäre ich auf der Straße geblieben hätte ich mir die Steigung gespart. Aber mit den Radfahrern kann man es ja machen. In der letzten Stunde tröpfelte es immer wieder, ich bin in kurzen Sachen weiter geradelt. Es war aber recht schwül. In Heidelberg musste ich mich 1 km durch ein Straßenfest wühlen, da es aber immer noch regnet werde ich nicht viel von Heidelberg sehen, schade. Ich bin wieder in einem B&B Hotel, habe ich auch aufgrund des Wochenendes und der Stadt heute morgen telefonisch vorgebucht, ist ja sonst nicht meine Art.

 

Neckar, Radweg, Weinberge

 

überraschend viele Burgen gibt es am Neckar

 

Track vom 17.08.  Kirchheim - Heidelberg

 

Da es gestern geregnet hatte bin ich heute bei strahlendem Sonnenschein in die Heidelberger Altstadt. Mein Gepäck hatte ich im Hotel gelassen. Es hat sich in jedem Fall gelohnt, auch wenn 2 Stunden nicht viel waren. Die ersten 12 km waren so schon mal geradelt.

Um 10:40 Uhr ging die eigentliche Tour weiter Richtung Leverkusen. Heute ging es nicht mehr so viel direkt am Neckar entlang, durch die Felder konnte man aber immer noch gut radeln. Durch Mannheim ging es an den Rhein. Die Neckarmündung habe ich bicht gesehen, der Track für mich quer durch die Stadt Richtung Rhein. Dort sollte ich dann Richtung Worms über eine Brücke, nur musste man das Rad in die zweite Etage wuchten, Treppenhaus mit Schiene. Da habe ich aber verzichtet und die nächste Brücke 10 km weiter genommen. Von Worms aus bin ich dieses mal nicht den Rheinradweg gefahren sondern ziemlich gerade nach Norden durch Oppenheim Richtung Mainz.

Um 17:30 Uhr wurde es immer dunkler, ich hatte gerade beim ersten Hotel angefragt, war aber belegt. Es fing 30 Sekunden an zu tröpfeln und dann schüttete es aus Kübeln und der Wind hatte orkanartige Böen, dann kam auch noch Hagel. Auf dem Video ist nur der Anfang zu sehen. Ich stand in einem gemauerten Carport für 5 Autos und trotzdem wurde ich in der hintersten Ecke pitschnass. Dann lief der Hof voll Wasser, die Straße war auf 20 Meter 30 cm überflutet, ich bin geflüchtet. Mehrere Straßenabschnitte waren überflutet, dicke Äste lagen auf der Straße, Feuerwehr und Polizei fuhren. Ich kannte das bisher nur aus den Nachrichten, erlebt hatte ich es so bisher nicht.

Ich bin dann noch 8 km bis Mainz Laubenheim geradelt und kam mit dem nächsten Guss gerade im Gasthaus "Goldene Ente" an, wo ich ein Zimmer für 50 Euro habe und auch gut gegessen habe.

Es war auf jeden Fall ein ereignisreicher langer Tag.

 

alle 3 Bilder gegen 09:00 Uhr in Heidelberg

über die Rheinbrücke nach Worms

Oppenheim, mein Track wollte zur Kirche, aber steil hoch, ich habe es gelassen

 

Das Video des Tages

 

die Goldene Ente, schöner Biergarten mit Dach

 

Track 18.08.  Heidelberg - Mainz Laubenheim

 

Es war ein guter Tag mit 121,4 km, womit ich jetzt in 6 Tagen 600 km geradelt bin. Koblenz habe ich hinter mir gelassen und bin im Rheinhotel Larus. Hier habe ich schon mal was getrunken und wollte immer mal übernachten, aber von Leverkusen Richtung Süden bin ich immer dran vorbei geradelt weil es zu nah war. Der erste Eindruck ist sehr gut. Ich habe auch mein Radkleidung gewaschen, damit ich morgen sauber in Leverkusen ankomme. Aber ich habe 3 Radhemden mit und habe schon einmal gewaschen.

Gestern war im Rheintal Südwind, heute kam er oft von vorne. Aber aufgrund des breiten Weges konnte ich mich oft auf den Lenker legen und dann lief es ganz gut. Ein Stück bin ich mit einem Krefelder Trikefahrer geradelt, er kam jetzt aus Spanien. Ich bin also nicht allein so "bekloppt".

Campingplatz Loreley

das Rheintal, aber es ist stinkiger als an der Iller

 

Track vom 19.08.  Mainz - Koblenz

 

Der 7. und letzte Tag der Tour nach Leverkusen verlief bei leichtem Rückenwind zügig. Um 7:37 Uhr war ich gestartet, gegen 14:30 Uhr war ich nach 107 km am Leverkusener Fahrradmarkt. Ich habe heute vergessen die Trackaufzeichnung zu starten. Bemerkt habe ich das erst, als ich die Abkürzung ab Wesseling genommen habe, ich wollte nicht mehr den Rheinbogen ausfahren. In dem Bereich gibt es aber auch keine Besonderheiten, man folgt einfach dem Rhein. Am Rhein waren sehr viele Reiseradler unterwegs.

 Lustig fand ich das Treffen mit Ingrid und Walter am Rheinradweg in Köln, sie waren mit dem Pino-Tandem unterwegs. Natürlich wurde erst einmal ein viertel Stündchen gequatscht. Am Ortseingang traf ich dann noch ein Vielradlerin und am Fahrradmarkt war ich dann rund 40 Minuten bevor ich weiter nach Küppersteg radelte, wo mich Elke und Reiner mit Hund Pluto dankenswerter Weise aufgenommen haben. Als ich zur Tour gestartet bin stellte ich fest, dass in Köln die Gamescom stattfindet. Dadurch sind hier fast alle Hotels ausgebucht und nehmen auch noch teilweise den doppelten Zimmerpreis wie üblich.

Insgesamt bin ich in den 7 Tagen 710 km geradelt. Rund 30 km waren Besichtigungen, Einkaufen, Essen, der Rest ist die eigentliche Tour. Die 197 km Neckarradweg haben mir sehr gut gefallen und waren weitestgehend angenehm zu radeln. Ich habe sehr viel gesehen, u.a. einen Marder, ein Reh, 9 Störche auf einer Wiese, über einen Weg bei Spay am Rhein liefen mindestens 10 Eidechsen und natürlich viele sehenswerten Bauten. Regensachen habe ich zum Glück nur insgesamt rund 4 Stunden tragen müssen, heftig war natürlich das Unwetter bei Bodenheim.

Drachenfels

 

Dom aus rund 7 km Entfernung aufgenommen

 

Mein erster Anlaufpunkt in Leverkusen

 

 

Dienstag Abend in der Sportgaststätte Gässler mit Kölsch. Überraschend kam Peter aus Börwang hinzu, der beruflich den Weg aus dem Oberallgäu nach Solingen angetreten hatte und abends ein Paar Stunden Zeit hatte. Insgesamt war es natürlich ein schöner Abend mit vielen Bekannten.

 

 

der letzte Abend in der Sportgaststätte Gässler wo ich täglich lecker gegessen habe

 

 

 

Auf der Rückfahrt von Leverkusen hatten wir 2x Stau, einmal 8 km, brrr. Wir haben 6:20 für 580 km gebraucht, gegen 15.45 Uhr waren wir daheim im schönen Allgäu.

Vergessen hatte ich noch, dass eine Schlange sich Sonntag auf dem Neckarradweg sonnte. Ich habe sie erst wahrgenommen, als sich neben dem Vorderrad schnell etwas bewegte. Wir haben uns beide erschrocken. Keine Ahnung was es war, aber bestimmt 80 cm lang.

Ausgaben ohne Fahrradteile für die 10 Tage: 770 Euro. Auf jeden Fall war es ein schöner Urlaub vom Urlaub, weil wir machen ja gerade 10 Jahre Urlaub im Allgäu!!!

Und ich habe 25 Paar Bremsbeläge mitgenommen, der Verschleiß ist hier ziemlich hoch.

 

 

Es war schön die Familie, Freunde und Bekannten wieder zu sehen, aber wir sind froh, heute wieder heim zu fahren, in die Ruhe des Oberallgäu.

Das Fahrrad habe ich auch rundum am Fahrradmarkt gepflegt, neue Bremsbeläge hinten, Kassette und Kette erneuert, mittleres Kettenblatt gewechselt. Nun wird es im Kombi auf das andere Gepäck gelegt und es geht nach Kempten.

Pluto passt bei Elke und Reiner gut auf, nochmals herzlichen Dank für die Unterkunft

 

 

 

 

Das Stadtradeln Kempten ist beendet (Zeitraum 26.06. - 16.07.) Man kann sich einem Team anschließen (z.B. ADFC) oder man bildet ein eigenes Team (Andrea und ich als Allgäustrampler) und trägt 3 Wochen lang die gefahrenen Fahrradkilometer im Internet ein. Es gibt deutschlandweit Kommunen, die daran teilnehmen. In den beiden letzten Jahren sind wir als "Tandemfreunde" in Leverkusen bereits mitgeradelt, wo wir 2018 als Sechserteam den zweiten Platz mit 1301 km pro Teammitglied belegt hatten. Wir haben 2174 km dazu beigetragen.

Dieses Jahr in Kempten erradelten wir in den 3 Wochen sogar 2412 km und erreichten damit den 1. Platz.  Teamergebnisse - relativ  der Stadt Kempten. Und was haben wir am Tag nach dem Stadtradeln gemacht: über 50 km geradelt.

16.07.  Leubas - Bad Grönenbach - Wildpoldsried, Fahrradgeschäfte Lämmle und Wildrad

15.07.  Leubas - Oberstdorf über Ofterschwang, 63,1 km                Oberstdorf - Leubas, 55,7 km

14.07.  Leubas - Bad Grönenbach - Leubas,  jeweils über Schrattenbach wo Musikfest war, 58 km

10.07.  Leubas - Großer Alpsee - Oberstaufen - Weitnau - Kempten  105 km alleine

Die Aufnahme zeigt nach Osten, der gr. Alpsee ist 9 km Luftlinie entfernt.

 

  

 

Am 30. Juni gab es in Kempten eine Fahrrad-Demo mit rund 750 Teilnehmer. Bei 33° ist Andrea lieber am Öschlesee geblieben.

 

 

Forggensee:  am 01. Mai mit dem Pkw  und am 18. Juni mit dem Rad. Der See ist erst langsam wieder voll gelaufen nachdem die Staumauer saniert wurde.

         

 

Radtour mit dem ADFC Kempten am 15. Juni

zum gefahrenen Track hier klicken

Neun Radlerinnen und Radler trafen sich um 10:00 Uhr an der Memminger Straße zur "Genussradeltour" des ADFC Kempten unter Leitung von Josef Böck, stellvertretender Kreisvorsitzender.

Wir radelten über Krugzell nach Reicholzried, wo die Räder abgestellt wurden und eine kleine Wanderung zum Kalvarienberg führte (weitere Infos zum Kreuzweg). Anschließend ging es weiter nach Norden bis in den Bad Grönenbacher Wald, wo dann der Weg nach Oberbinnwang nicht wirklich gut war. Ich mag unbefestigte Bergabpassagen bei denen man nur an der Bremse ist nicht. Dafür wurden wir dann unten an der Iller mit Hängebrücke, Aussichtsturm, Fischtreppe und guten Plätzen für unser Picknick entschädigt. Gestärkt und gut gelaunt ging es weiter zum nächsten Highlight, dem Aussichtspunkt über dem Illerdurchbruch an der Burg Kalden. Auf der Fahrt nach Kempten wurde in Altusried noch eine Kaffeepause eingelegt und gegen 17:15 Uhr waren wir am Ausgangspunkt zurück. Es war insgesamt eine interessante Tour mit netten Mitradlern und das Wetter meinte es auch gut mit uns.

Tourdaten:

53,4 km, 7:15 Stunden unterwegs, 3:53 Std. in Bewegung, Durchschnittstempo 13,6 km/h, max. Höhe 790 m

 

 

Turm und Hängebrücke von unten, dann die Landschaft von oben

 

nur Uli und Uli haben die 133 Stufen genommen

 

  Illerdurchbruch, links, unten und rechts: alles Iller

 

 

 

 

Victoria 11.9 Urban

Am 02. Mai bin ich 62 km geradelt und habe nun die 1200 km überschritten, Zeit etwas zum Pedelec zu sagen. Mein Gesamturteil nach 2 Monaten ist eine 2+. Zuerst muss ich die Enviolo-Schaltung 380° (ehemals Nuvinci) und den Riemenantrieb loben. Man hatte mir für das bergige Gelände eine Kettenschaltung empfohlen, nur leider verbauen fast alle Hersteller bei einem Rad mit 170 kg zulässigem Gesamtgewicht den Riemenantrieb. Bisher sehe ich das nicht als Nachteil an, im Gegenteil, ich kann bei über 50 km/h noch gut mittreten. In Verbindung mit dem Motor von Bosch, Performance cx, hat mich das Rad bisher jeden Berg hochgebracht. Der 500 Watt Akku hält dabei mindestens 88 km, im Schnitt 110 km und bei viel Eigenleistung hatte ich auch schon über 180 km.

Da hier rund 50% der Wege nicht asphaltiert sind erfreue ich mich bei jeder Tour an den breiten Reifen (Schwalbe Super Moto X", 70-584), die ich mit 2,2 bar fahre. Diese Reifen schlucken fast alle Unebenheiten und liegen sicher auf dem Untergrund. Der Scheinwerfer ist mit 70 Lux ebenfalls gut. Sattel (Brooks), Parallelogramm-Sattelstütze und Ledergriffe hatte ich ja direkt geändert.

Natürlich gibt es auch ein paar Kleinigkeiten die besser sein könnten. Für mich an erster Stelle steht die Farbe, das Rad gibt es nur in matt grau. Die unbefestigten Wege stauben natürlich ordentlich und an der matten Lackierung bleibt alles hängen, man könnte jeden Tag putzen. Die hiesigen Mountainbikes (motorisiert) gibt es alle in schönen bunten Farben, warum geht das nicht auch bei einem Trekkingrad von Victoria und ich bin nicht der einzige, der das bei der Marke beklagt. Weiterhin hätte man ein Pdelec bis 170 kg zGG auch mit Doppelkolbenscheibenbremsen ausrüsten können. Das wären einige Euro mehr, aber es lohnt sich. Hier sind die meisten Pedelec damit ausgerüstet. An dem Fahrrad fehlt eine Trinkflaschenhalterung. Hier sollte sich Victoria mal Gedanken machen, wie man das Problem lösen könnte.

Fazit nach 2 Monaten: der Fahrradmarkt Leverkusen hat mir das richtige Rad verkauft.

 

 

Brooks reparieren

Der erste Brooks-Sattel ist rund 23 Jahre alt, die Spannschraube hat bisher gehalten. Bei den später gekauften, von 2009 und 2015, ist jeweils nach rund 3 Jahren die Schraube während der Fahrt gebrochen. Statt des teuren Originals habe ich jeweils beim Schraubenfachhandel eine Innensechskantschraube 8 x 80 mit Mutter gekauft. Das hat den Vorteil, dass man bequem mit einem 13er Schlüssel die Mutter halten und mit dem Inbusschlüssel spannten kann.

     

 

 

Parken von Fahrrädern auf markierten Parkflächen

Bei einer unserer letzten Touren hatten wir das Problem, dass ein Tandem mit Hänger und ein weiteres Tandem eine markierte Parkfläche belegt hatten. Der ankommende Pkw-Fahrer beschimpfte daraufhin die Radfahrer, dass man mit Fahrrädern keinen Parkplatz belegen dürfte. Er irrte. Fahrräder dürfen sowohl am Straßenrand (nachts dann mit ausreichender Beleuchtung) als auch auf Parklächen abgestellt werden. Der einzige Umstand, der zu einer Ordnungswidrigkeit führen könnte ist das nicht platzsparende Parken. Wenn aber mehrere Fahrräder auf einer Parkfläche stehen dürfte das auch kein Problem darstellen.

 

 

Für Radfahrer die im Dunkeln ohne Beleuchtung unterwegs sind:

es gibt jetzt reflektierende Organspendeausweise

die gut sichtbar am Rad angebracht werden können.

 

 

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